Aktuelle Veranstaltungen 2025

30. August 2024, 18.00 Uhr

Minnesang und Schwerterklang

Eröffnung der Ausstellung der Manessischen Liederhandschrift

mit den Spielweibern Ranunculus 

Museum der Burg Rheinfels, St. Goar

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3. Oktober 2024 – Tag der Deutschen Einheit – 19.00 Uhr

Liebe, Lust und Leidenschaft: Ritterleben im Mittelalter

Vortrag mit Musikstücken von Helga Zuccaro (Querflöte) und Peter Trippe (Gitarre)

In der Vinothek in Winningen

: VERANSTALTUNGEN :

11. Oktober 2014, 18.00

Die Wappen der Minnesänger – Heraldische Zeichensysteme im Mittelalter

Museum der Burg Rheinfels, St. Goar

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19. Oktober 2024, 19.00 Uhr

Autorengespräch mit Ernst Heimes: „Inmitten von allem der Fluss“

In der Vinothek in Winningen

: VERANSTALTUNGEN :

1. November 2024 – Allerheiligen

Magische Orte – mystische Klänge

Evangelische Kirche Winningen

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7. November 2024 – Allerheiligen

„Von Trier nach Nörtershausen – Reliquien im Mittelalter.“

Im Nachgang der 700 Jahrfeier der Ortsgemeinde Nörtershausen

wird der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Schmid, Winningen, am 07. November 2024, 19:00 Uhr, im Pfarrheim in Nörtershausen über das Thema der Reliquien im Schaukasten der Kirche St Antonius Abt Nörtershausen referieren. Bei seiner Recherche zur Stiftungsurkunde zum Wiederaufbau einer verfallenen Kapelle in Nörtershausen vom 20.04.1324 ist er auch auf die Reliquien, Zitat aus der Urkunde: „Verehrungswürdige Reliquien der heiligen Märtyrer der Thebäischen Legion samt den Gebeinen der Leiber, die vor kurzem in Trier unter dem Altar der Kirche des Heiligen Goar und Antonius aufgefunden wurden“ in der Kirche in Nörtershausen gestoßen und hat diese als „sehr wichtig“ bezeichnet.  Weitere Themen sind die Stiftungen der Katharina von Brodenheim und der Herren von Ehrenburg.

Zu der Veranstaltung wird hiermit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Gehen Sie mit Herrn Prof. Dr. Schmid auf die Zeitreise 700 Jahre zurück in unserer Kirchengeschichte.

 

Das Liebesleben der Uta von Naumburg

23. Januar 2025 um 19.00 Uhr Martinus-Museum in Bassenheim

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Der „rasende Wolf“ von Winningen

Aberglaube, Medizin und Jagdpolitik am Beginn der preußischen Herrschaft

04. April 2025 um 19:30 Uhr

Vinothek im Winninger Spital

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Vortrag: Kaiser Wilhelm in Bürresheim, Mayen und Maria Laach: Ein evangelischer Monarch als Förderer des Ordenslebens und der Denkmalpflege

13.06.2025, 18:00 Uhr

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31. Mai 2025 Arnstein

Literarisches Konzert mit Lahnwein probe „Die Wenzelsbibel – eine gewichtige Schönheit.“ Musikbegleitung: Peter Trippe und Helga Zuccaro.

13. Juni 2025 Schloss Bürresheim

„Kaiser Wilhelm in Bürresheim, Mayen und Maria Laach: Ein evangelischer Monarch als Förderer des Ordenslebens und der Denkmalpflege.“

6. Juli 2025

„1500 Jahre St. Goar – ein mittelalterlicher Heiliger auf seinem Weg in die Gegenwart.“

31.07. Lambrecht

„Die Anfänge des Vogelschutzes im Kaiserreich.“

02.11. Winningen

„Erzbischof Balduin: Von Luxemburg über Rom nach Winningen und Koblenz.“

Balduin von Luxemburg ist der mit Abstand bekanntestes Oberhirte auf dem mittelalterlichen Trierer Bischofsthron. Der Sohn des 1288 in der Schlacht von Worringen gefallenen Grafen Heinrich VI. von Luxemburg wuchs wie sein Bruder Heinrich VII. mit der Verpflichtung auf, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und ein Held zu werden. Nachdem er 1307 zum Erzbischof von Trier gewählt worden war,
konnte er 1308 die Wahl seines Bruders zum römischen König durchsetzen. Dieser wollte danach die Kaiserkrone erwerben und zog mit großer Begleitung nach Rom. Das Unternehmen geriet zum Fiasko, doch Erzbischof Balduin ließ eine Bilderhandschrift anfertigen, die das Unternehmen „ins rechte Licht“ rückte. Balduin war zudem ein kunstsinniger Bischof, der u. a. die prachtvolle Ausstattung der Liebfrauenkirche in Oberwesel in Auftrag gab, und ein erfolgreicher Territorialpolitiker.
Bei seinem Versuch, eine moderne Verwaltung in seinem Kurstaat durchzusetzen, führte er mehrere Fehden, z. B. gegen die Grafen von Eltz. Keinen Erfolg hatte er bei seiner Fehde gegen die Sponheimer, die Witwe Loretta kidnappte ihn und setzte ihn so lange auf der Starkenburg gefangen, bis er alle ihre Forderungen erfüllte. Eine besondere Leistung war der Bau der Koblenzer Moselbrücke, der einzigen
Überquerung von Rhein und Mosel, die im Mittelalter neu errichtet werden konnte. Sie war angeblich für Pilger nach Köln bestimmt und wurde mit Ablassbriefen finanziert. Die benötigten Steine gewann man aus dem Winninger Brückstück. Als Gegengabe erhielten die auf sponheimischem Territorium lebenden Bewohner die Erlaubnis, die Balduinsbrücke benutzen durften, ohne Wegezoll zu bezahlen.

Musikbegleitung: Peter Trippe und Helga Zuccaro.

06.11. Mayen

„Kaiser Wilhelm II, in Mayen und Maria Laach.“